Schon wieder 7 Wochen vergangen seit meinem letzten konstruktiven Eintrag bzgl. der Forschung selbst - so sehr nimmt mich neben der Feldforschung immer mehr auch ein "Leben neben dem Forschen" hier ein: neue Bekanntschaften außerhalb der Stadt / des Feldes, Ausgleich, Frischluft, emotional-räumliche Befreiung, Befreiung aus erwähnten sozialen Abhängigkeiten im Feld, ein richtiges Haus bewohnen, Badewanne. Und Reflexion über mein temporär verlassenes Feld, andere Blicke von außen als die Meinigen.
Aber es gab/gibt noch viel mehr, das mich vom "Forschen" als solches abhält: Wohnmobil anmelden, Wohnmobil reparieren, Wohnmobil einrichten, gegen Wassereinbrüche im Wohnmobil ankämpfen. Haushalt machen, kochen, essen, Siesta. Krank im Bett liegen. Beim Klettern runterfallen und die rechte Hand für zwei Wochen schreibunfähig machen. Den Englischkurs halten, der bzgl. Datensammlung auch nicht mehr direkt zur Feldforschung zu zählen ist. Einfach mal was anderes lesen als Theorie-- Tagträumen! Didgeridoos basteln! Und nicht zuletzt Begegnungen im Feld bei denen ich meinen "Auftrag" mal ignoriere.
Aber die The_re_se lebt, ist nicht verhungert, ich habe mit relativ kleinem Aufwand und großer Effizienz das Ding so weit am laufen gehalten dass ich weiterhin ruhigen Gewissens am Wochenende ins Blaue fahren kann.
So wie schon vor Monaten, habe ich gleich beim Eintritt ins Feld einen vielversprechenden Mentor gefunden, ein Mann namens Mateo (Name geändert). Ich setzte mich in einer Messe des Culto (s. oben) zufällig neben ihn, er meinte dann dass es keine Zufälle gibt und lud mich am selben Abend noch zu sich nach Hause ein, zum Abendessen. Dieses Eingeladenwerden von Gitanos hatte monatelang nicht funktioniert, und nun so plötzlich!
Er ist ein angesehener Mann, Familienpatriarch, überzeugter Gläubiger, gleichzeitig Traditionalist (starkes Spannungsfeld weil Opposition Culto-Tradition). Jaja, da kocht und serviert noch die Frau das Essen, und nur die Frau, während sie auch noch auf Enkerln und Urenkerln aufpasst (sie sind mit 62 bereits vielfache Urgroßeltern). Trotzdem ist diese Familie innerhalb der Gitanocommunity hier zum Bildungsbürgertum zu zählen...noch ein Spannungsfeld.
Das Leben ist voller Widersprüche, besonders hier, und einige davon muss ich in meiner Analyseküche zu einem Süppchen verkochen, das zuerst mal ich selbst und dann meine KollegInnen sowie die Leute aus dem Feld für interessant-neu-rund-gesund für die Gesellschaft befinden.
Dieser Blog soll Medium sein für die Vermittlung und Reflexion meiner Feldforschung für die Diplomarbeit in Barcelona/ESP, Thema "Protestantische Kirchen als soziokulturelles Problem in spanischen Romacommunities". So bin ich hier auf mich allein gestellt, die Fittiche von Schule, Arbeitgeber, Uni hinter mich lassend, mein erstes *eigenständiges* Projekt, mein Kind quasi, bin somit Alleinerzieher von meiner Th_er_ese, eher antiautoritär, glaube ich: Entwickeln und entwickeln lassen.
Zur Orientierung: Eintraege sind nach Datum von unten nach oben sortiert.
Legende
La Mina: Das Viertel in dem ich lebe und arbeite
CCG: Centro Cultural Gitano de La Mina - Kulturzentrum urspruenglich andalusischer Gitanos in La Mina
Culto: Evangelische Pentecost-Kirche mit hohem Gitanoanteil
CCG: Centro Cultural Gitano de La Mina - Kulturzentrum urspruenglich andalusischer Gitanos in La Mina
Culto: Evangelische Pentecost-Kirche mit hohem Gitanoanteil
Paco Moreno (alle Namen geändert): Praesident des CCG und Flamencopurist
Janko Moreno: Bruder von Paco, Barbesitzer, Flamenco-Fusionist
Kiko: Ein alter Gitano und wichtiger Gesprächspartner
Mateo: Gewährsmann im Culto, Mentor
Janko Moreno: Bruder von Paco, Barbesitzer, Flamenco-Fusionist
Kiko: Ein alter Gitano und wichtiger Gesprächspartner
Mateo: Gewährsmann im Culto, Mentor
payo/paya: Nicht-Gitano / Nicht-Gitana, emic-Begriff
quinquillero_a: Nomad_in, der/die wie ein Gitano lebt aber ethnisch keine_r ist, auch emic
mestizo_a: Jemand, der genetisch 50/50 Gitano/Payo ist
Samstag, 13. Oktober 2012
Sonntag, 16. September 2012
Verborgene Netze
Nach der kleinen Katastrophe, dem "Reset" vom 8. September, wurde mir noch am gleichen Tag ein kleines Wunder zuteil, das ich mir zuerst nicht erklären, nicht fassen konnte, und das jetzt, nachdem es mir erklärt wurde, ein gewisses Geheimnis bewahrend, noch immer als ein heller und doch ferner Stern an meinem La Mina - Firmament steht:
Die Räuber, oder zumindest Bekannte von ihnen, haben mir alle Sachen die keinen ökonomischen Wert für sie hatten zurückerstattet (also alles bis auf die zwei Laptops.) Sie haben mir als ich gerade bei der Polizei war nochmal die Beifahrerscheibe runtergedreht, sind also quasi nochmal eingebrochen um mir meinen Rucksack mit den Sachen in mein Häuschen einzuwerfen. Seinen Augen nicht trauen, ausflippen, Tränen lachen, das alles, ja, und die leise Vermutung ob der eine oder andere Gitano von La Mina vielleicht nicht doch etwas für mich getan hat. Ich hatte Janko Moreno ja gleich nach dem Raub davon erzählt. Also zu seiner Bar, wo wie immer der nächtliche Moreno-Familienrat tagte, Janko erwartete mich schon mit einem gewissen Leuchten in den Augen, mich "ahnungslos" fragend wie es gelaufen ist. Auf meine Rück-Frage hin erklärte ER mir dann wie es gelaufen ist: Er hat "einige Freunde" von ihm mit Kontakten zur "Unterwelt" gebeten, sich umzuhören, und im Falle einer Auffindung der Täter dafür zu sorgen dass die wertlosen Gegenstände wieder zurückkommen. Was dann auch eintrat. Des weiteren hiess es, dass es 1. keine Leute von La Mina waren und 2. auch nicht klar ist ob es Gitanos oder Payos waren. Mehr Information dazu gab es nicht - und die Art und Weise wie sich Janko z.B. darüber aufgeregt hat dass die Polizei nicht gleich Fingerabdrücke nahm (sprich er will auch dass man sie fasst) lässt mich vermuten dass die Morenos tatsächlich nicht wissen wer es war, dass sie mir diese Info nicht vorenthalten.
Sprich, Herr Moreno J. hat über seine Beziehungen ein mächtiges Informationsnetzwerk zur Verfügung, das auch aktiv als ein Instrument verwendet werden kann und in soziale Bereiche und Untiefen hineinreicht die wohl außerhalb jeder Anthropologenreichweite stehen, zumindest außerhalb der Meinigen. Die Zugangsbedingung für Janko ist: Diskretion, das heisst keine grossen Fragen stellen. Und sicherlich sehr bestimmtes Auftreten, Argumentieren, Fordern.
Morgen dürfte ich wieder einen Laptop haben und dann bin ich infrastrukturell wieder halbwegs geheilt, und um eine sehr profunde Felderfahrung reicher.
Die Räuber, oder zumindest Bekannte von ihnen, haben mir alle Sachen die keinen ökonomischen Wert für sie hatten zurückerstattet (also alles bis auf die zwei Laptops.) Sie haben mir als ich gerade bei der Polizei war nochmal die Beifahrerscheibe runtergedreht, sind also quasi nochmal eingebrochen um mir meinen Rucksack mit den Sachen in mein Häuschen einzuwerfen. Seinen Augen nicht trauen, ausflippen, Tränen lachen, das alles, ja, und die leise Vermutung ob der eine oder andere Gitano von La Mina vielleicht nicht doch etwas für mich getan hat. Ich hatte Janko Moreno ja gleich nach dem Raub davon erzählt. Also zu seiner Bar, wo wie immer der nächtliche Moreno-Familienrat tagte, Janko erwartete mich schon mit einem gewissen Leuchten in den Augen, mich "ahnungslos" fragend wie es gelaufen ist. Auf meine Rück-Frage hin erklärte ER mir dann wie es gelaufen ist: Er hat "einige Freunde" von ihm mit Kontakten zur "Unterwelt" gebeten, sich umzuhören, und im Falle einer Auffindung der Täter dafür zu sorgen dass die wertlosen Gegenstände wieder zurückkommen. Was dann auch eintrat. Des weiteren hiess es, dass es 1. keine Leute von La Mina waren und 2. auch nicht klar ist ob es Gitanos oder Payos waren. Mehr Information dazu gab es nicht - und die Art und Weise wie sich Janko z.B. darüber aufgeregt hat dass die Polizei nicht gleich Fingerabdrücke nahm (sprich er will auch dass man sie fasst) lässt mich vermuten dass die Morenos tatsächlich nicht wissen wer es war, dass sie mir diese Info nicht vorenthalten.
Sprich, Herr Moreno J. hat über seine Beziehungen ein mächtiges Informationsnetzwerk zur Verfügung, das auch aktiv als ein Instrument verwendet werden kann und in soziale Bereiche und Untiefen hineinreicht die wohl außerhalb jeder Anthropologenreichweite stehen, zumindest außerhalb der Meinigen. Die Zugangsbedingung für Janko ist: Diskretion, das heisst keine grossen Fragen stellen. Und sicherlich sehr bestimmtes Auftreten, Argumentieren, Fordern.
Morgen dürfte ich wieder einen Laptop haben und dann bin ich infrastrukturell wieder halbwegs geheilt, und um eine sehr profunde Felderfahrung reicher.
Samstag, 8. September 2012
Ladrones - Cabrones
Hallo liebe Leute,
ich feiere wieder einmal fröhliche Urständ´ hier - mich drehts durch die Mangel, ich sags euch, ich geniesse wieder einmal die Wonnen der Randbereiche des Ertragbaren, das gute Adrenalin und sonstige endogene Substanzen die Körper in diesen Randbereichen gnädigerweise pflegt auszuschütten, und aus dem Affekt, und auch weil ich nach diesem Tag sehr, sehr müde bin, stelle ich jetzt einfach die Beschreibung des Tathergangs in Mundart rein, so wie ich es gerade meiner Familie geschrieben habe, vielleicht auch um hier ein wenig zu demonstrieren aus welcher Ecke ich komme, ich entschuldige mich schon mal bei allen die sich damit vielleicht schwer tun, sicherlich versteht ihr die "message":
>> Ich melde mich aus einem ganz konkreten anlass, ich wünschte er wär weniger konkret: Und i muass mi kurz halten weil i sehr müde bin:
I hob die nacht am strand verbracht, mit dem bus, heit also direkt an den strand usw, hob mi dann zu aner theatergruppn dazuagsetzt, 200 m vom abgsperrten bus, blick vom bus weg, halbe stunde bei senen, dreh mi um und siehg dass si der bus a bissl bewegt - komisch - net rollen sondern wackeln, er wackelt irgendwie, dann sieg i dass in der fahrerkabine die schaumstoffmatratzn durch die gegend fliagt, dann sieg i dass a typ danebensteht und wache steht. I lauf los wos geht, sie hupfn ins auto, fahrn los, i stell mi ihnen entgegen, er reisst den lenker herum, hot des fenster offen, i hak ein, schrei ihnen wos rein, wü intuitiv des auto festhalten oba des geht holt leider net, kann sie leider nur passieren lossn, dastehn und zuaschaun wie sie wegfahrn, meine sachen, da war i mir schon sicher dass vü föhlt, und es föhlt vü, sehr richtig: beide laptops, handy und verdammt nochmal der rucksack mit dem gödtaschl, alle karten wieder weg, und der reisepass. Die sonnenbrün von eich.
Es is echt hoat, i hob heit no nix gscheits gessen, mir tuat olles weh, aber im kopf bin i wenigstens kloa, sehr "aufgwocht", jetzt.
Des aanzige wos mi wirklich anzipft is dass i jetzt wieder olles organisiern muass, aber des kann i so veroarbeitn dass is als oarbeit seh - is holt jetzt mei oarbeit, hauptsächlich.
Aber wos mi wirklich anzipft is dass i si net derwischt hob, körperlich, i hätt sie gern irgendwie - dawischt. Wenigstens a gscheite watschn im vorbeifahrn für sie.
Die Theatergruppn hot sie auf video, sie ham a die nummertafel lesen können aber die typen ham zwei nummern überpickt. Die polizei kann nix für mi tuan ausser verlustanzeige, und die gitanos a net. Des video wird glaub i a nix höfn, die san über olle berge.
Und falls eich sorgen mochts dass es do zu gfährlich is und so: Des woar NET in meim viertel, ok? Es war in der nähe, am strand, und des hot mitm viertel nix zum tuan. Weils in der nähe is kann ma a davon ausgehn dass es kane leit ausm viertel woarn, die die raubern raubern woanders, logischerweis, weiter weg .
>>>
Gut, so schauts aus, mir sind praktisch alle Mittel zum Arbeiten genommen, auch das Aufnahmegerät, mein Hand-Feldtagebuch, alles.Was bleibt ist die digitale Sicherungskopie des Feldtagebuchs ( einige Tage sind verloren ) und die Literatur. Daran waren sie nicht so interessiert scheint es hahaha.
Was bleibt, ist das "Da-Sein", der Vorfall is ja durchaus sehr klärend, hab jetzt das Gefühl, sehr "klar" auf meine Aufgabe zugehen zu können, und jetzt auch ohne Angst in die Messen gehen zu können, die ich bis jetzt zum Teil regelrecht als "schwarze Messen" erlebt habe und mir Sorge um meine psychische Gesundheit bereitet haben, aber jetzt kann mich ganz einfach nichts mehr schrecken - das Erlebnis, die Erfahrung, mich den Ungustln frontal entgegenzustellen, ganz fest, ist für mich neu und gibt mir viel Kraft. Das Kämpfen selbst ist nicht schlimm, es hat ein ungeheuer schönes Moment, vorausgesetzt man kämpft wirklich, das Schlimme ist dagegen das nichts-tun-können... und das wars am Ende, als sie wegfuhren. Das ist es, im Nachhinein gesehen, das Schlimme ist dass ich nicht 10 Sekunden früher hinkam um sie wirklich zu stellen.
Und das Schlimme ist schon auch dass ich jetzt erst mal ohne Computer dastehe, aber da werde ich mir schon was organisieren.
Gut, und morgen fahr ich in Urlaub, directamente, ein, zwei, Tage, das Konsulat und die Bank und die Behörden und wie sie alle heissen müssen warten.
Freitag, 7. September 2012
ES GIBT JETZT EINEN GASTACCOUNT
mir war bis jetzt nicht klar dass man ein google-Konto braucht um einen Kommentar posten zu können, ok also hier ein Gast-Konto, dh. ihr könnt auch anonym posten:
gastname: bronislawamalinowski (ein markiger Name, gut zu merken aber achtung: gegendert!!!)
passwort: zeltimfeld
Ich mein, ihr müsst nicht, aber ich freu mich natürlich immer über Beiträge...
gastname: bronislawamalinowski (ein markiger Name, gut zu merken aber achtung: gegendert!!!)
passwort: zeltimfeld
Ich mein, ihr müsst nicht, aber ich freu mich natürlich immer über Beiträge...
Dienstag, 21. August 2012
Ende der Freischwimmerzeit / der Auftrag
Die liebe kleine Therese hat inzwischen einige Transformationen
durchgemacht, die man als Wachstumsschübe, aber auch als Resets
sehen könnte: Sie schwamm von einer diffusen Fragestellung zur
nächsten, hier nochmal in Schlagworten:
Entwicklungszusammenarbeit mit Gitanos (von La Mina) - Integration aus der Sicht der Gitanos - Überlebensstragien der Gitanos und was bedeutet das für die Integration, Fokus bildungsferne Sozialfelder.
Es ist nun vorbei mit der Freischwimmer-Zeit, jetzt heisst es Verantwortung für konkrete Forschung übernehmen, sich dem Risiko von Sackgassen und Scheitern aussetzen, mehr Tagesstruktur, konsequentes Lesen von jetzt klar fokussierter Literatur, konsequentes Reflektieren der Problematik der potentiellen “Parteinahme” für meine Auftraggeber. Und fragen: Wie verlaufen die kulturellen Bruchlinien und Risse zwischen der Culto-Bewegung, Gitano-Kultur und aufgeklärten Betroffenen? Welche sozialen Konflikte, aber auch persönliche, interne Konflikte macht der Culto auf? Wie funktioniert der Culto als Träger und Quelle neuer Identitäten und wie werden diese den vorhandenen Identitäten übergestülpt?
...Änderungen in den Fragestellungen vorbehalten, ich stehe noch am Anfang dieses neuen “Felds im Feld” und habe noch nicht das Gefühl, mit meinen Fragen wirklich “am Punkt” zu sein.
Entwicklungszusammenarbeit mit Gitanos (von La Mina) - Integration aus der Sicht der Gitanos - Überlebensstragien der Gitanos und was bedeutet das für die Integration, Fokus bildungsferne Sozialfelder.
Sprich weiter offen
forschen, quasi offen Literatur lesen, wachsendes Unbehagen und
Fragenbasteln. Daneben tauchen Fragen auf wie: Forsche ich überhaupt?
Komme ich jemals bei einem Ausgangspunkt an?
Dann eines Abends raus, bzw. rein, ins Feld, mir nicht gewahr was das
Feld mit mir vorhat - denn es zeigt sich nochmal sehr anders als
sonst, es liegt etwas in der Luft, eine Energie in Form der Präsenz
vieler für mich wichtiger Personen, eine Energie die alle meine
Pseudo-Tageslegitimationspläne wegwischt und mich in Jankos Bar
festnagelt, wo sich Vieles konzentriert, wo sich das Feld an
diesem Abend um mich herum regelrecht versammelt und arrangiert, im
Dialog mit meinem eigenen Input. Schön, aber wieder ohne konkrete
Richtung. Nicht sehr glücklich erhebe ich mich vom Tische zum Gehen,
nicht ahnend dass jetzt was “einrasten” wird: Paco Moreno
fragt mich, wie es denn nun mit der "tésis" ausschaut, wir
hatten schon seit fast 3 Wochen nicht mehr geredet. Ich sage, das
kann ich nicht sagen weil ich keine Referenz habe.
Er darauf: du wirst da ohne klare Fragestellung aber verrückt
werden, weils zu komplex und widersprüchlich ist. Über einen
isolierten Stamm im Amazonas kann man eine hübsche Ethnographie
machen, aber die Gitanos in La Mina sind zu zerrissen, verschieden
integriert, verschiedene Bildungsniveaus, ganz viele interne
Differenzierungen und Brüche die Generalisierungen und Analyse sehr
schwierig machen. „Complicado“. Er meint also ich brauche einen
klaren Ausgangspunkt, von dem aus ich arbeiten, fragen, verstehen
kann, auf dass daraus weitere Fragen hervorgehen mögen. Spannend,
das “koloniale Setting” anthropologischer Forschung mal umgedreht
zu erfahren.
Und dann servierte er mir sogar die Fragestellung, bzw. er und Janko
baten mich darum, eine kritische Analyse des "Culto"zu machen, der evangelikalen religiösen Bewegung,
die z.Z. in ganz Spanien v.a. unter Gitanos boomt. So auch in La
Mina. Für "progressiv" orientierte, aufgeklärtere, in
der eigenen Kultur aber gut verwurzelte Gitanos wie den Moreno-Clan
stellt der Culto aber eine destruktive Sekte und das akuteste
soziale Problem überhaupt dar, fast alles was die kulturelle
Identität der Gitanos ausmacht, der Flamenco, kulturelle Werte,
diverse Verhaltenskodizes, ist im Culto verboten – weil kulturelle
Äusserungen, Moral, etc., Gott gelten müssen. Das heißt, sie
vermissen eine kritische Forschung darüber, fühlen sich
alleingelassen, unverstanden, von den "antropologos" auch
in dieser Hinsicht enttäuscht. Aber mir schenken sie das Vertrauen.
Als ehemalige Mitglieder dieser Kirche geben sie mir auch ganz
klare Hinweise, wie ich Vertrauen gewinnen und dieses neue Feld
durchdringen kann: inkognito, soweit es geht going native, Schäfchen
sein, jede Messe besuchen, geschniegelt sein, Bibel unterm Arm, usw.
Klare Anweisung, nie mit ihnen zu diskutieren, nie offen kritisch zu
sein, erst wenn ich das schaffe würden sie (die Pastoren) mir
"alles zeigen". Es ist fast wie ein
Spionage-Briefing. Ein paar Tage später gab ich die Zusage: Wenn mir
das Feld so klar zeigt und kommuniziert, wo es brennt, liegt es nahe,
dem zu folgen, v.a. aus dem Gedanken einer “sozialpolitisch
engangierten Wissenschaft” ( Fielhauer zb) heraus. Nein, Geld boten
sie mir keines an, sie bezahlen mit der Bereitschaft, mir zur
Verfügung zu stehen, als Informanten, Helfer, Reflexions-Partner, in
der Hinsicht auch einer Art psychologischen Begleitung vielleicht?
Es ist nun vorbei mit der Freischwimmer-Zeit, jetzt heisst es Verantwortung für konkrete Forschung übernehmen, sich dem Risiko von Sackgassen und Scheitern aussetzen, mehr Tagesstruktur, konsequentes Lesen von jetzt klar fokussierter Literatur, konsequentes Reflektieren der Problematik der potentiellen “Parteinahme” für meine Auftraggeber. Und fragen: Wie verlaufen die kulturellen Bruchlinien und Risse zwischen der Culto-Bewegung, Gitano-Kultur und aufgeklärten Betroffenen? Welche sozialen Konflikte, aber auch persönliche, interne Konflikte macht der Culto auf? Wie funktioniert der Culto als Träger und Quelle neuer Identitäten und wie werden diese den vorhandenen Identitäten übergestülpt?
...Änderungen in den Fragestellungen vorbehalten, ich stehe noch am Anfang dieses neuen “Felds im Feld” und habe noch nicht das Gefühl, mit meinen Fragen wirklich “am Punkt” zu sein.
Mittwoch, 25. Juli 2012
Halbnackt im Feld
Ein Vorfall vor mittlerweile zwei Tagen hat mich wunderbar auf mich selbst zurückgeworfen, auf die alte Frage der Selbstperformanz im Feld, auf die Frage, wie sich gewisse psychische Bedingungen auf die "Feldforschungsleistung" auswirken.
Ich habe meine Geldtasche verloren, mit allen Karten drin usw; stand / stehe also da ohne Geld und, große Verzweiflung: ohne Möglichkeit zur Geldbeschaffung, für mindestens eine Woche. Nach dem suchend-und-weinend-in-den-Straßen-Rumrennen, Drama, Angstattacken, realisierte ich schließlich, sowohl intellektuell (bewusstes Denken) als auch "physisch" (unterbewusstes Reset und Hochfahren von Verhaltensmodi wie "Überleben" und "Flucht nach vorne" und "Alles egal"), dass ich da jetzt rausgehen und mich völlig aufmachen muss - das heißt, kein strategisches Denken, keine Schonungs- und Wohlfühlstrategien mehr, kein Herumüberlegen und Zweifeln, keine Aktionsschablonen. Diesem ganzen Kopfballast entledigt, wach, dem Feld begegnen. Eine "Hingabe an...", ein "Fließen mit...". Mein Feld ist dazu geradezu prädestiniert, weil es geographisch sehr klar definiert und sowohl architektonisch als auch kulturell (Kommunikationshabitus) sehr offen ist.
Die folgenden 3 Stunden brachten folgende Ergebnisse, in chronologischer Reihenfolge:
a) Ein besseres Verständnis der generellen Verachtung der Einwohner für die Junkies hier, eine gewisse empirische Abdeckung des untersten sozialen Segments des Viertels - soll nicht heißen dass ich jetzt auch Einer bin, aber sie wollten mich glaube ich mitreinziehen, versprachen mir, "mir zu helfen" wegen dem Geld, manipulativ mich auf immer später vertröstend (ich blieb weil ich in meiner Verzweiflung keinen Strohhalm auslassen wollte), denunzierten mich schließlich als Polizist, das reichte dann. Ich musste dann sowieso dem Sohn von Paco Moreno nachlaufen, der gerade vorbeigegangen war und mich schief angeschaut hatte, unangenehmen Nachwirkungen dieser Episode vorbeugend: "Mir gehts grad so und so, deshalb das und das, nein ich gehör nicht dazu".
b) Ein wunderbares, sehr offenes Gespräch mit einem der trickreichsten, ausgefuchstesten Füchse des Viertels, vor dem ich bis jetzt große Scheu hatte, ein 60jähriger Gitano, Großfamilien-"Patriarco", dessen Geschichte(n) Bücher füllen könnten, es ging vor allem um Überlebensstrategien, arm und reich, ums Helfen - wir gingen dann zusammen für mich Wasser und Brot einkaufen. Er überließ mir ein paar Euro Wechselgeld, ganz natürlich und gemäß seinen Vorstellungen von gerechter Umverteilung, die halfen fürs Erste.
c) Eine hochenergetische Begegnung mit Kiko (s. Legende), da gings vor allem um Glaube, Religion, Hingabe - er und ich in einer Klarheit und Reflexion von Situation und Emotion, dass es mich wirklich "traf" und bestärkte und mich den Wert meiner Situation als "Lernsituation" klar sehen ließ.
d) Zum ersten Mal bekam ich direkte, offene Kritik am CCG zu hören, vom Neffen obigen Robin Hoods (b), ich sah einen verhärteten, vom Überlebens- und Arbeitsdruck frustrierten Menschen, seinen Neid an den Begüterten (Gitanos), die dafür auch noch Ansehen ernten - genau der Neid mit dem zB. Paco Moreno als begüterte Respektsperson zu kämpfen hat.
Ich sehe eine weitere, wichtige Bruchlinie in der so gerne von außen und innen affirmierten Einheit von Gitanos / Roma.
Und ich sehe, wie ich selbst, durchaus erfolgreich, das CCG verteidige.
Mechanismen wie diese, die über Wahrnehmung und Aktion, schließlich über die soziale Kompetenz und die Felddynamik bestimmen, lassen mich nicht los und müssen essentielles Element meiner Feldtheorie und -praxis sein. Es geht nicht anders.
Das "Sein statt Haben" bzw. dem Feld derart ausgesetzt zu sein, soll hier aber nicht zum Gral der Feldforschung erhoben werden, und zur ausschließlichen Erfolgsbedingung, sondern lediglich als ein Methodenelement dem ich subjektiv emotional besonders zugetan bin und das ich als essentiell ansehe. Soll heißen, ohne geht nicht.
Aber diesen Zustand wahrhaftig zu etablieren und zu institutionalisieren hieße, als Forscherversion des Bettelmönchs durch die Straßen zu ziehen - hier also neben der Bettelschale das Notizbuch und die Literaturkiste zu haben und sonst nichts....um dieses Extrem auch mal ausgelotet zu haben.
Dazu Rückendeckung von Goffman: "Das gelingt am besten, wenn man nackt bis auf die Knochen ist und wenn man auf so wenig Ressourcen wie nur möglich zurückgreift. [Jede Welt ist für ihre Bewohner sinnvoll und versorgt ihre Leute, ermöglicht ihnen ein Leben]. Und genau darum ist es Ihnen zu tun; das ist der Punkt, den Sie so schnell wie möglich erreichen müssen. Der Weg, auf dem man dazu kommt, ist, [das Feld] zu brauchen. Und der einzige Weg, es zu brauchen, ist, nichts Eigenes zu haben. [...] Die meisten Leute gehen aber nicht weit genug." (1)
Ich werde mein Wohnmobil samt Inventar jetzt aber nicht verschenken, bleibt meins.
Und solcherart wieder mal ganz weit weg von konservativer Methodentheorie, Konzept, Fragestellung, Struktur, soll gesagt sein dass ich dafür sehr bald, voraussichtlich im nächsten Eintrag schon, eine Lanze brechen möchte.
(1) Goffman, Erving: Über Feldforschung. In: Knoblauch, Hubert (Hg.): Kommunikative Lebenswelten. Zur Ethnographie einer geschwätzigen Gesellschaft, Konstanz 1996, S. 264f.
Ich habe meine Geldtasche verloren, mit allen Karten drin usw; stand / stehe also da ohne Geld und, große Verzweiflung: ohne Möglichkeit zur Geldbeschaffung, für mindestens eine Woche. Nach dem suchend-und-weinend-in-den-Straßen-Rumrennen, Drama, Angstattacken, realisierte ich schließlich, sowohl intellektuell (bewusstes Denken) als auch "physisch" (unterbewusstes Reset und Hochfahren von Verhaltensmodi wie "Überleben" und "Flucht nach vorne" und "Alles egal"), dass ich da jetzt rausgehen und mich völlig aufmachen muss - das heißt, kein strategisches Denken, keine Schonungs- und Wohlfühlstrategien mehr, kein Herumüberlegen und Zweifeln, keine Aktionsschablonen. Diesem ganzen Kopfballast entledigt, wach, dem Feld begegnen. Eine "Hingabe an...", ein "Fließen mit...". Mein Feld ist dazu geradezu prädestiniert, weil es geographisch sehr klar definiert und sowohl architektonisch als auch kulturell (Kommunikationshabitus) sehr offen ist.
Die folgenden 3 Stunden brachten folgende Ergebnisse, in chronologischer Reihenfolge:
a) Ein besseres Verständnis der generellen Verachtung der Einwohner für die Junkies hier, eine gewisse empirische Abdeckung des untersten sozialen Segments des Viertels - soll nicht heißen dass ich jetzt auch Einer bin, aber sie wollten mich glaube ich mitreinziehen, versprachen mir, "mir zu helfen" wegen dem Geld, manipulativ mich auf immer später vertröstend (ich blieb weil ich in meiner Verzweiflung keinen Strohhalm auslassen wollte), denunzierten mich schließlich als Polizist, das reichte dann. Ich musste dann sowieso dem Sohn von Paco Moreno nachlaufen, der gerade vorbeigegangen war und mich schief angeschaut hatte, unangenehmen Nachwirkungen dieser Episode vorbeugend: "Mir gehts grad so und so, deshalb das und das, nein ich gehör nicht dazu".
b) Ein wunderbares, sehr offenes Gespräch mit einem der trickreichsten, ausgefuchstesten Füchse des Viertels, vor dem ich bis jetzt große Scheu hatte, ein 60jähriger Gitano, Großfamilien-"Patriarco", dessen Geschichte(n) Bücher füllen könnten, es ging vor allem um Überlebensstrategien, arm und reich, ums Helfen - wir gingen dann zusammen für mich Wasser und Brot einkaufen. Er überließ mir ein paar Euro Wechselgeld, ganz natürlich und gemäß seinen Vorstellungen von gerechter Umverteilung, die halfen fürs Erste.
c) Eine hochenergetische Begegnung mit Kiko (s. Legende), da gings vor allem um Glaube, Religion, Hingabe - er und ich in einer Klarheit und Reflexion von Situation und Emotion, dass es mich wirklich "traf" und bestärkte und mich den Wert meiner Situation als "Lernsituation" klar sehen ließ.
d) Zum ersten Mal bekam ich direkte, offene Kritik am CCG zu hören, vom Neffen obigen Robin Hoods (b), ich sah einen verhärteten, vom Überlebens- und Arbeitsdruck frustrierten Menschen, seinen Neid an den Begüterten (Gitanos), die dafür auch noch Ansehen ernten - genau der Neid mit dem zB. Paco Moreno als begüterte Respektsperson zu kämpfen hat.
Ich sehe eine weitere, wichtige Bruchlinie in der so gerne von außen und innen affirmierten Einheit von Gitanos / Roma.
Und ich sehe, wie ich selbst, durchaus erfolgreich, das CCG verteidige.
Mechanismen wie diese, die über Wahrnehmung und Aktion, schließlich über die soziale Kompetenz und die Felddynamik bestimmen, lassen mich nicht los und müssen essentielles Element meiner Feldtheorie und -praxis sein. Es geht nicht anders.
Das "Sein statt Haben" bzw. dem Feld derart ausgesetzt zu sein, soll hier aber nicht zum Gral der Feldforschung erhoben werden, und zur ausschließlichen Erfolgsbedingung, sondern lediglich als ein Methodenelement dem ich subjektiv emotional besonders zugetan bin und das ich als essentiell ansehe. Soll heißen, ohne geht nicht.
Aber diesen Zustand wahrhaftig zu etablieren und zu institutionalisieren hieße, als Forscherversion des Bettelmönchs durch die Straßen zu ziehen - hier also neben der Bettelschale das Notizbuch und die Literaturkiste zu haben und sonst nichts....um dieses Extrem auch mal ausgelotet zu haben.
Dazu Rückendeckung von Goffman: "Das gelingt am besten, wenn man nackt bis auf die Knochen ist und wenn man auf so wenig Ressourcen wie nur möglich zurückgreift. [Jede Welt ist für ihre Bewohner sinnvoll und versorgt ihre Leute, ermöglicht ihnen ein Leben]. Und genau darum ist es Ihnen zu tun; das ist der Punkt, den Sie so schnell wie möglich erreichen müssen. Der Weg, auf dem man dazu kommt, ist, [das Feld] zu brauchen. Und der einzige Weg, es zu brauchen, ist, nichts Eigenes zu haben. [...] Die meisten Leute gehen aber nicht weit genug." (1)
Ich werde mein Wohnmobil samt Inventar jetzt aber nicht verschenken, bleibt meins.
Und solcherart wieder mal ganz weit weg von konservativer Methodentheorie, Konzept, Fragestellung, Struktur, soll gesagt sein dass ich dafür sehr bald, voraussichtlich im nächsten Eintrag schon, eine Lanze brechen möchte.
(1) Goffman, Erving: Über Feldforschung. In: Knoblauch, Hubert (Hg.): Kommunikative Lebenswelten. Zur Ethnographie einer geschwätzigen Gesellschaft, Konstanz 1996, S. 264f.
Mittwoch, 11. Juli 2012
Damit dieser Blog nicht zu einem Art Lese-Trockenschwimmparcour wird, nun endlich mal etwas fürs Auge. Es gibt bis jetzt nicht viel Fotomaterial weil ich da bis jetzt noch zurückhaltend war - ich muss erst diverse Projektionen meinerseits bezüglich der Sicht der Leute aufs Fotografiert-werden abbauen bzw. die Grenzen austesten - bis jetzt bin ich mit der Kamera noch eher "allgemein" und auf Abstand unterwegs. Ich werde dann nach und nach mehr reinstellen.


Zuerst zu mir: Dies ist mein Haus, Auto, Leben: der Ebro F 275, Bj. 1982, in der "Calle de las Estrellas" - Sternenstrasse.
Der Ort ist dank Autobahn und Zugstrecke direkt nebenan (man hat es nicht für Wert befunden, Lärmschutzwände zu errichten) nicht der beste Schlafplatz, ist aber ein strategisch interessanter Punkt, weil hier der Bauhof / Schule / Partystall des Kulturzentrums liegt. Und der Hühnerstall dessen Hahnenschreie mich immer nostalgisch an meine Heimat zurückdenken lassen.
Aber ich bin durchaus nomadisch, bin nicht immer hier.
Das "Allgemeine" zum Viertel:
Die gewaltigen Wohnblöcke, zwei von ca. zehn, aus der Sicht des Hauptplatzes, wenig los
Architektonische Gegensätze:
La Mina - Wohnblöcke (60er Jahre) vs. das hypermoderne "Vogelnest" des "Forum"-Komplexes rechts hinten (2004).
Und dies war ein Flamenco-Abend mit der Familie Moreno. Das ging also tatsächlich so, dass ich nichtsahnend, gerade aus meiner Siesta, also aus meinem Wohnwagen kommend sah dass der Griller angeworfen wurde, hallo sagte und sie mich einluden:

Paco Moreno und Sohn
Und links: Janko Moreno mit seiner weithin bekannten horizontalen Krawatte
(Tipp: in diesem Bildtext ist ein Fehler versteckt)
Zuerst zu mir: Dies ist mein Haus, Auto, Leben: der Ebro F 275, Bj. 1982, in der "Calle de las Estrellas" - Sternenstrasse.
Der Ort ist dank Autobahn und Zugstrecke direkt nebenan (man hat es nicht für Wert befunden, Lärmschutzwände zu errichten) nicht der beste Schlafplatz, ist aber ein strategisch interessanter Punkt, weil hier der Bauhof / Schule / Partystall des Kulturzentrums liegt. Und der Hühnerstall dessen Hahnenschreie mich immer nostalgisch an meine Heimat zurückdenken lassen.
Aber ich bin durchaus nomadisch, bin nicht immer hier.
Das "Allgemeine" zum Viertel:
Die gewaltigen Wohnblöcke, zwei von ca. zehn, aus der Sicht des Hauptplatzes, wenig los
Architektonische Gegensätze:
La Mina - Wohnblöcke (60er Jahre) vs. das hypermoderne "Vogelnest" des "Forum"-Komplexes rechts hinten (2004).
Und dies war ein Flamenco-Abend mit der Familie Moreno. Das ging also tatsächlich so, dass ich nichtsahnend, gerade aus meiner Siesta, also aus meinem Wohnwagen kommend sah dass der Griller angeworfen wurde, hallo sagte und sie mich einluden:
Paco Moreno und Sohn
Und links: Janko Moreno mit seiner weithin bekannten horizontalen Krawatte
(Tipp: in diesem Bildtext ist ein Fehler versteckt)
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